Modulares Förder- und Verpackungssystem

Modulare Systeme für den innerbetrieblichen Transport werden flexibel den individuellen Kundenwünschen und betrieblichen Abläufen angepasst und machen unabhängig von der ganz großen Technik und der komplizierten Anlage.

Modulare Systeme für den innerbetrieblichen Transport werden flexibel den individuellen Kundenwünschen und betrieblichen Abläufen angepasst und machen unabhängig von der ganz großen Technik und der komplizierten Anlage. Je nach Bedarf und Arbeitsanfall können ganze Förderlinien abgestellt oder zusätzlich eingesetzt werden.

Die modulare Technik ermöglicht den problemlosen Ausbau eines Verpackungssystems, je nachdem, wie es die betriebliche Situation erfordert. Damit werden Anschaffungskosten gering gehalten.

Bei der Fritz Berger GmbH in Essen optimiert ein modulares Förder- und Verpackungssystem den Versand von Leichtmetall- und Stahlrädern. Geplant, installiert und gewartet wird das System von der Evers GmbH in Oberhausen (www.eversgmbh.de).

Anforderung des Kunden
Die hergestellten Produkte sollen an zwei Packstationen in Kartons verpackt werden, um mittels Fördertechnik zu einer automatischen Umreifungsstation geleitet zu werden. Die Nebenstrecke wird nur bei erhöhtem Produktionsbedarf eingesetzt. Haupt- und Nebenstrecke werden schließlich zusammengeführt, um die versandfertig verpackten und mit Transportpapieren ausgestatteten Kartons in bereitstehende Versandcontainer zu transportieren.

Beratung und Planung
Nach intensiven Gesprächen mit dem Kunden und gemeinsamer Planung entsteht das gesamte Förder- und Verpackungssystem zunächst in maßstabgerechten Modellen. Dann folgt die zweite Planungsstufe. Anhand von Bau- und Hallenplänen erstellt das Evers-Projektteam eine maßstabgerechte AutoCAD-Zeichnung.

Für die Umsetzung empfiehlt Evers Förder- und Verpackungsmaschinen der Soco A/S, ein weltweit tätiger, dänischer Spezialist für modulkonstruierte Maschinenprogramme im Bereich der Endverpackung (end-of-line-packaging-machinery). Bei der Umreifungstechnik entscheidet sich die Firma Berger für eine vollautomatische Maschine des japanischen Unternehmens StraPack, die den Ruf haben, die weltweit zuverlässigsten ihrer Art zu produzieren.

Realisierung
Ein Bediener positioniert die flachgelegten Kartonagen in den halbautomatischen Soco-Bodenklappenfalter, Modell F-100. Diese Maschine erfüllt die Funktion eines ergonomischen Packtisches und wird platzsparend direkt vor der Kartonverschließmaschine installiert. Die pneumatisch gesteuerte Maschine faltet die Boden- und Seitenklappen automatisch. Danach werden die Kartons der bedien- und umweltfreundlichen Soco-Kartonverschließmaschine Typ T-55 zugeführt, die den vollautomatischen Bodenverschluß der Kartons mit einem 50 mm breiten Selbstklebeband aus Polypropylen übernimmt. Die robuste Maschine ist als Boden- oder Deckelverschließer oder auch für den gleichzeitigen Verschluß von Boden und Deckel lieferbar und stellt sich vollautomatisch auf variierende Kartonformate ein.

Die bodenverschlossenen Kartons werden einer 4 Meter langen, freilaufenden Rollenbahn zugeführt. Dort werden sie von zwei Versandmitarbeitern mit Stahl- und Leichtmetallrädern gepackt. Die modular konzipierten Rollenbahnen sind leicht installierbar und lassen sich einfach verändern, verlagern oder ergänzen. Sie sind verschleißfrei und leichtlaufend. Um die Bahnen selbstlaufend zu installieren, sollte der Neigungswinkel zwischen 2,5 bis 5º liegen. Die Kunststoffrollen lassen sich ohne Werkzeug einbauen. Änderungen des Achsabstandes und das Auswechseln der Rollen sind kinderleicht.

Die fertig gepackten Kartons werden über eine angetriebene Soco-Rollenbahn zu einer automatischen Seitenverschluß-Umreifungsstation befördert. Die StraPack RQ-8Y mit Seitenkopf lässt sich problemlos in automatische Verpackungsstraßen integrieren. Durch die Ausstattung mit zwei Fotozellen umreift die Maschine die Kartons im Durchlauf automatisch mit zwei Polypropylenbändern. Die RQ-8Y ist ideal für schwere Packgüter, da deren Gewicht auf dem Förderband und nicht auf der Umreifungsmaschine aufliegt. Zur Wartung lässt sich die Maschine leicht aus der Verpackungsstraße herausnehmen. Die versandfertig gepackten Kartons „laufen“ über die Rollenbahn zu einem Endstopp und werden dort mit Versandpapieren versehen.

Um flexibel auf erhöhten Produktionsbedarf zu reagieren, wird parallel zur Hauptstrecke eine Nebenstrecke installiert, die nur bei Bedarf eingesetzt wird. Die gesamte Förderstrecke besteht aus angetriebenen Rollenbahnen, die immer dann eingesetzt werden, wenn die Beförderung geräuscharm und betriebssicher laufen soll. Typische Beispiele sind rechtwinklig aufeinander stoßende Bahnen oder Verzweigungspunkte, an denen die Fördergüter von einer Bahn an Abzweiglinien übergeben werden. Die Bahnen sind mit glatten Wangen ausgestattet und haben keine scharfen Kanten. Bei Bedarf lassen sie sich durch Kupplungselemente verlängern. Der Antrieb erfolgt durch Polycordriemen, die von den zusammengekuppelten Achsen auf die jeweilige Rolle wirken.

Auf der Nebenstrecke werden bereits verklebte Kartons manuell umreift und über die Soco-Rollenbahn zu einer automatischen „Übergabestation“ befördert. Fotozellen signalisieren, ob die Hauptförderstrecke frei ist. Über einen Soco-Pusher werden die Kartons in die Hauptförderstrecke eingeschleust. Ist die Rollenbahn belegt, wartet der Pusher bis wieder Platz zum Abschieben zur Verfügung steht.

Die versandfertig verpackten und mit Transportpapieren versehenen Kartons werden direkt in den Versandcontainer befördert.

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