Behälter-Zurrgurte

Endlich... Sicherheit auf Absetzkipperfahrzeugen

Endlich... Sicherheit auf Absetzkipperfahrzeugen!

Es gibt wohl kaum einen Bereich im Transportwesen, bei dem mehr unzureichend gesicherte Ladung über die Straßen rollt als beim Transport von Absetzbehältern. Leider wird bei der Auslegung der Zurrmittel häufig von unrealistischen Randbedingungen ausgegangen, so dass die Zurrmittel nicht nur unterdimensioniert sind, sondern auch die falsche Zurrmethode gewählt wird. Die neue VDI 2700 Blatt 17 soll Licht ins Dunkel bringen und aufzeigen, wie Absetzbehälter richtig gesichert werden können. Damit ist eine anerkannte Regel der Technik definiert, nach der sich die Kontrollbehörden und die transportierenden Unternehmen zu richten haben.

Grundsätzlich ist der Gleitreibbeiwert beim Transport von Absetzbehältern ein Problem. Oft sind sehr geringe Reibwerte vorhanden. Absetzbehälter können schmutzig/ölig sein oder es kann in einigen Fällen Flüssigkeit austreten. Meist existiert keine Möglichkeit zur Reinigung vor Ort. Anti-Rutsch-Matten sind beim Absetzbehältertransport in der Regel unpraktikabel (Verschmutzung, Zerreiben, Frost). Der Berechnung einer Verzurrung kann deshalb nur ein Gleitreibbeiwert μ von max. 0,1 zugrundegelegt werden. Aus diesem Grund ist Niederzurren in den meisten Fällen keine geeignete Ladungssicherungsmethode für Absetzbehältertransporte; es können (wenn überhaupt) nur geringe Gewichte gesichert werden bzw. es werden extrem groß dimensionierte Zurrmittel benötigt. In der Praxis wird fast ausschließlich die sog. Y-Zurrung verwendet; sie ist jedoch als reine Niederzurrung anzusehen und daher absolut ungeeignet.

In der Regel sind bei den üblichen Absetzkipperfahrzeugen und Anhängern die Zurrpunkte bzw. Aufhängezapfen sowie die Platzverhältnisse so beschaffen, dass eine seitliche Sicherung allein durch Direktzurren nicht möglich ist ( 0°). Die Ladung kann mit einer Direktzurrung ausschließlich in und gegen Fahrtrichtung gesichert werden. Zur seitlichen Sicherung sind Anschläge nötig. Die optimale Ladungssicherung für herkömmliche Absetzbehältertransporte besteht also aus einer Kombination von Direktzurrung und Formschluss mittels seitlichen Anschlägen. Geeignete Zurrmethoden zur Sicherung in und gegen Fahrtrichtung sind z. B. die Trapez-, V- oder X-Zurrung.

Bei einer V-Zurrung darf jedoch keinesfalls durch den Zurrpunkt auf der Ladefläche durchgeschlauft werden. Sonst kann bei einem unsymmetrischen V der Absetzbehälter um das Doppelte der Außermittigkeit verrutschen, ohne von dem Zurrmittel gehalten zu werden. Das V muss aus zwei Einzelsträngen bestehen. Jeder dieser Einzelstränge muss über ein eigenes Spannelement verfügen und jeweils im Zurrpunkt der Ladefläche befestigt sein.

Sicherung von Absetzmulden

Muldenbehälterverzurrung nur durch Niederzurren, z. B. Y-Zurrung, ist nicht ausreichend: Gefahr!!!...

Ladungssicherungnormen

In Deutschland gelten die Norm VDI 2700 Blatt 2:2014, sowie die DIN EN 12195-1:2010 (bzw. 2004). Wo...

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