1930 gründete Rudolf Evers einen Bindfaden-Großhandel. Gegenstand des Unternehmens ist, den Bedarf der hiesigen Lederwarenindustrie an unterschiedlichsten Nähmaterialien und
Hanf- oder Sisalfasern zu decken und diese Artikel in großer Sortierung auf Abruf auf Lager zu halten.
In großen Stückzahlen und in jeder gewünschten Länge werden Seilschlingen und Seilschlupps konfektioniert. Hauptabnehmer: Bergbau und Hüttenbetriebe. Auch im Verpackungsbereich sucht man nach Rationalisierungsmöglichkeiten. Das Ergebnis: Selbstklebebänder für den Kartonverschluss.
1956 gründet Evers zusammen mit 12 anderen Handelsbetrieben die bundesweit tätige CANAPA Handelsgesellschaft. Ziel dieser Kooperationsgemeinschaft ist es zunächst, Hanf- und Sisalerzeugnisse auf dem europäischen und außereuropäischen Markt zu kaufen und sie in der Bundesrepublik zu konfektionieren, um Kunden pünktlich zu beliefern.