Schwebekran

Eine Mischung aus Hebezeug und Balancer.

Schwebekran

Der Schwebekran vereint die Funktion eines Hebezeuges mit der Funktion eines Balancers.

Beliebige Lasten bis max. 100 KG Gewicht können in Schwebe gebracht werden. Was bisher komplizierte Elektronik erforderte, wird jetzt einfach und preiswert mit Druckluft gelöst.

Bei der Montage von Maschinen müssen häufig schwere Einzelteile gehoben und exakt miteinander verbunden werden. Mit normalen Kranen geht das oft nur mit einigem Aufwand, denn schnell hat sich etwas verklemmt – gerade wenn es um passgenaue Teile geht. In der Automobilindustrie löst man dieses Problem mit speziellen Hebern, sogenannten Balancern. Sie gleichen das Gewicht des Bauteils aus und versetzen es in Schwebe. Der Arbeiter kann so beispielsweise ein Getriebe von über 30 Kilogramm bewegen, als ob es fast schwerelos wäre und es passgenau in die Einbauposition bringen.

Handelt es sich aber um Komponenten mit nicht bekannten oder wechselnden Gewichten, so brauchte man bisher elektronische Balancer, die das Lastgewicht selbst bestimmmen können. Diese aufwändige Technik ist teuer und anfällig.

Der Schwebekran erkennt die Gewichtskraft über Druckluft. Durch den Verzicht auf elektronische Komponente ist der Balancer einfach und robust und kaum teurer als ein guter Kettenzug. Auch die Bedienung ist kinderleicht: Man braucht lediglich den Lasthaken in den Anschlagpunkt der Last zu hängen und den Schweberkran sanft nach oben ziehen, schon wird das Bauteil in Schwebe gebracht.

Das Absetzen funktioniert umgekehrt. Gerade bei Lasten bis zu 50 kg geht das Heben schnell und mühelos, denn der kleinste Typ des Balancers unterstützt auch das Beschleunigen und Abbremsen. Man kann ein schwebendes Bauteil sogar direkt anfassen und nach oben und unten führen, wenn man zuvor einen kleinen Hebel umlegt.

Um Lasten auch hin und her bewegen zu können, wird der Schwebekran an der Rollkatze eines Decken- oder Säulenschwenkkrans befestigt, den Evers im Gesamtpaket liefert.

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