Kettenschlaufe

Kettenschlaufe

Kranzketten bei fehlenden oder maßlich unpassenden Zurrpunkten

Ein häufiges Problem beim Direktverzurren der Ladung ist, dass an der Ladung keine Zurrpunkte vorhanden sind oder die Anschlussmaße der vorhandenen "Zurrpunkte" (häufig nur Ausbrennlöcher oder Bohrungen) es nicht zulassen, den Zurrhaken eines Zurrmittels ordnungsgemäß anzubringen.

Achtung:

  • Die Klappsicherung des Zurrhakens muss sich in eingehaktem Zustand schließen!
  • Zurrhaken darf nur im Hakengrund belastet werden, keinesfalls auf der Hakenspitze!

SO NICHT!

Die Zuhilfenahme eines Schäkels, um das Zurrmittel an maßlich unpassende Zurrpunkte anzuschließen, ist in vielen Fällen problematisch, da der Schäkel unerlaubten Biegebeanspruchen ausgesetzt wird. Eine weitaus geeignetere und besonders flexibel einsetzbare Alternative ist die Kranzkette (siehe nebenstehende Bilder). Eine Kranzkette sollte in gleicher Nenndicke und Güteklasse wie die Zurrkette gewählt werden; durch das "Doppeltnehmen" der Kette sind scharfe Kanten an der Kranzkette dann kein Problem mehr.

Kranzketten

Eine besonders flexibel einsetzbare Kranzkette lässt sich mit der Multiverkürzungsklaue erzeugen. Hierzu wird einfach ein Stück Kette mit der Multiverkürzungsklaue zu einem geschlossenen Kranz verbunden. Die Kettenschlaufe legt sich an die Konturen der Ladung an.

Besondere Vorteile

  • Die Kranzkette lässt sich ohne Werkzeug öffnen und
  • Ist in ihrem Kranzdurchmesser verstellbar.

Eine typische "Direktzurr-Ladung" ohne Zurrpunkt sind Steinblöcke oder Fertigbetonteile. Hier kann mit Hilfe einer Kranzkette ein sogenanntes "Kopflashing" gemacht werden.

Unsere Spezialisten finden für Sie und Ihren Einsatz die bestmögliche Anwendung. Wir freuen uns über Ihre Aufgabenstellung – wir beraten Sie gerne!

Produktlösungen

Arbeitssicherheit in Kanälen und Schächten

In Kanälen, Schächten und Gruben kommt es immer wieder zu tödlichen Unfällen. Bei Abnahmebesichtigungen städtischer oder privater Schachtsysteme, Kanalumbau- oder Kanalreinigungsarbeiten erschweren unvorhersehbare Bedingungen das sichere Arbeiten. Wir informieren Sie über mögliche Gefahren und zeigen, wie Sie und Ihre Mitarbeiter sich vor dem Absturz in die Tiefe schützen können. 

Zur Lösung

Service

Unterstützung bei der Durchführung Ihrer Belastungs- und Gefährdungsbeurteilung

Gemäß Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) ist der Arbeitgeber verpflichtet, vor der Auswahl aller Arbeitsmittel und für die Tätigkeit geeigneter Mitarbeiter eine Gefährdungsbeurteilung zum Erkennen und Beseitigen/Minimieren entstehender Gefahren durchzuführen. Die Gefährdungsbeurteilung ist die wesentliche Grundlage für das Erkennen von Risiken bei Tätigkeiten, treffen von geeigneten Schutzmaßnahmen, sowie Auswahl der geeigneten Mitarbeiter und Arbeitsmittel. Ziel ist, Gefährdungen für Mitarbeiter und Material möglichst vollständig auszuschließen. Gerne unterstützen wir Sie dabei.

Zur Serviceleistung

Prüfung und Dokumentation Ihrer Arbeitsmittel

Wo das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG) die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung zur Arbeitssicherheit vorschreibt, verpflichten die technischen Regeln für die Betriebssicherheit (TRBS), die Berufsgenossenschaftlichen Regeln für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit (DGUV) und die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) Arbeitgeber dazu, alle Arbeitsmittel regelmäßig zu prüfen und diese Vorgänge zu dokumentieren. Wir versorgen Sie mit den relevanten Informationen und unterstützen Sie bei der Prüfung und Dokumentation Ihrer Arbeitsmittel.

 

Zur Serviceleistung
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